Viszerale Automobilisation

Ein guter Osteopath beherrscht die Kunst, mit den Händen Organe direkt zu mobilisieren und dadurch die Organfunktionen zu verbessern. Leider ist der

 

Effekt der manuellen Mobilisierung eines Organs nicht von Dauer, da sich die Beweglichkeit des Organs mit der Zeit wieder verringert. Deswegen werden dem Patienten zusätzlich auszuführende Übungen vermittelt, die wie ganz normale Gymnastikübungen ausgeführt werden, aber im Sinne einer „inneren Gymnastik“ sich positiv auf Bauch-, Becken-, Hals- und Kopforgane auswirken. Diese Methode dient nicht der Heilung von Krankheiten, sondern eher der Ergänzung der traditionellen oder naturkundlichen Therapie sowie der Prävention einiger Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Asthma bronchiale, Herzinfarkt, Lebervergrößerung und Krampfadern.

Bewegung ist nicht nur Bewegung sondern immer auch ein Ausdruck unserer Selbst

Bewegungsanalyse und Lauftraining

Jedes Tun, Handeln, Wollen wird ausgedrückt und begleitet von körperlicher und seelischer Bewegung.

Haltung ist in den seltensten Fällen angeboren, sondern in den allermeisten Fällen erworben. Wird ein Haltungsmuster, über eine gewisse Zeit beibehalten, wird es zu Gewohnheit, und nicht mehr bewusst wahrgenommen.

Der individuelle Bewegungsablauf wird nicht im einzelnen von den Füßen, Beinen, Hüften, Armen und Schultern beeinflusst, sondern immer davon, in welchem Bezug diese zueinanderstehen. Bei der Wahrnehmungsarbeit des gesamten Körpers sollte dieser physiologische, neurologische sowie psychologische Zusammenhang der verschiedenen Körperteile bewusst gemacht werden.

Für wen ist die Körper- Bewegungsanalyse von Nutzen?

 

Diese Arbeit ist für all diejenigen geeignet, die ihr Bewegungspotential besser ausschöpfen wollen insbesondere,

 

  • für Sportler-Innen und Bewegungsbegeisterte, um eine höhere Effektivität im Training und eine Steigerung der Leistungsfähigkeit zu erreichen,
  • für Tänzer-Innen und Schauspieler- Innen, die durch gezielte Körperarbeit ihr künstlerisches Potenzial verbessern wollen,
  • bei Beschwerden im Fuß-, Sprung-, Hüft- und Gelenkbereich,
  • bei Rückenschmerzen,
  • nach operativen Eingriffen der unteren Extremitäten und der Wirbelsäule,
  • bei Kopfschmerzen, die auf eine mangelhafte Stoßdämpferfunktion der Füße und Wirbelsäule zurückzuführen sind